Wenn Menschen in entscheidenden Rollen nicht mehr miteinander sprechen, beeinflusst der Konflikt längst mehr als ihre Beziehung. Er blockiert Zusammenarbeit, verzögert Entscheidungen und bindet Aufmerksamkeit, die an anderer Stelle gebraucht wird. Blue Eyes schafft zunächst Entlastung, damit Kommunikation wieder möglich wird und tragfähige Vereinbarungen entstehen können.
Menschen sprechen nicht mehr miteinander. Sie sprechen übereinander. Unterstützung wird im eigenen Umfeld gesucht. Fronten verhärten sich. Jede weitere Diskussion bestätigt vor allem die eigene Sichtweise.
Der andere ist nicht mehr Gesprächspartner. Er wird zum Problem.
Blue Eyes schafft zunächst das, was in festgefahrenen Konflikten oft verloren gegangen ist: die Möglichkeit, gehört zu werden. Das nimmt Druck aus der Situation, gibt Emotionen Raum und schafft die Entlastung, die nötig ist, damit Kommunikation überhaupt wieder möglich wird.
Erst dann werden die Dynamiken sichtbar, die den Konflikt aufrechterhalten. Und erst dann können tragfähige Vereinbarungen entstehen.
Vor Beginn wird eindeutig vereinbart: Wer beauftragt? Wer nimmt teil? Was bleibt vertraulich? Welche Informationen erhält der Auftraggeber? Diese Klarheit ist die Grundlage für den Prozess.
Abhängig von der Ausgangslage beginnen Mediationen mit vertraulichen Einzelgesprächen. Die Beteiligten werden gehört, können ihre Sicht darstellen und emotionale Belastung einordnen. So entsteht die Entlastung, die häufig notwendig ist, bevor ein gemeinsames Gespräch wieder möglich wird.
In den gemeinsamen Gesprächen werden die Interessen hinter den Positionen und die Dynamiken sichtbar, die den Konflikt aufrechterhalten. Anne-Helen Esser führt den Prozess allparteilich. Sie ist allen Beteiligten gleichermaßen verpflichtet und sorgt dafür, dass jede Perspektive gehört und ernst genommen wird.
Die Beteiligten entwickeln konkrete Vereinbarungen und halten sie schriftlich fest. Klare Verantwortlichkeiten, nächste Schritte und ein gemeinsames Verständnis des Vereinbarten schaffen Verbindlichkeit und sichern die Ergebnisse der Mediation für den weiteren Prozess.
Ein Folgetermin kann klären, wie sich die Vereinbarungen im Arbeitsalltag bewähren, was bereits trägt und wo nachjustiert werden muss.
Vertrauliches Erstgespräch: In 30 Minuten werden Ausgangslage, Beteiligte und Ziel geklärt und ob Wirtschaftsmediation der passende nächste Schritt ist.
Dauer und Umfang: Dauer und Anzahl der Gespräche richten sich nach der Ausgangslage, der Zahl der Beteiligten und der Entwicklung im Prozess. Vorgehen, nächster Schritt und zeitlicher Rahmen bleiben für alle Beteiligten transparent.
Arbeitsrahmen: Mediationen finden in der Regel persönlich statt, einzelne Schritte können online erfolgen. Die Zusammenarbeit ist auf Deutsch oder Englisch möglich. Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und Allparteilichkeit bilden die Arbeitsgrundlage.
Das passende Format wird im vertraulichen Erstgespräch gemeinsam eingeordnet.
Wirtschaftsmediation vertraulich besprechenIm vertraulichen Erstgespräch wird geklärt, worum es im Kern geht und ob Wirtschaftsmediation der passende nächste Schritt ist.